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Satzung

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Medienforum Augsburg e.V.

 

1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Medienforum Augsburg e.V“.
  2. Sitz des Vereins ist Augsburg.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


2. Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein hat den Zweck, durch Förderung insbesondere kleinerer und
    mittelständischer Medien-Unternehmen sowie aller Medienschaffenden den Medien-Standort Augsburg zu stärken.

  2. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Wahrnehmung folgender Aufgaben verwirklicht:

    1. Förderung branchenübergreifender Zusammenarbeit im Medienbereich;
    2. Organisation und Durchführung von Informations- und
      Fortbildungsveranstaltungen im Medienbereich;
    3. Herausgabe eines Informationsblattes in gedruckter und/oder elektronischer Form zu Entwicklungen am Medien-Standort Augsburg.

  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.


3. Mitgliedsarten

  1. Dem Verein gehören an
    i. ordentliche Mitglieder
    ii. Ehrenmitglieder
  2. Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maß gefördert haben, können durch Beschluß des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.


4. Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Personen werden. Der Antrag soll enthalten:

    1. allgemeine Daten (Namen, Unternehmen, Beruf und Position, Alter,
      Anschrift usw.)

    2. Nachweise über Funktionen und/oder Tätigkeiten im Mediensektor

  2. Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei
    Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem
    Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
  3. Die Ehrenmitgliedschaft wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung
    Personen verliehen, die sich um die Vereinszwecke besonders verdient gemacht haben.
  4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinssatzung anzuerkennen, die Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen, die festgesetzten Mitgliedsbeiträge und Umlagen rechtzeitig zu entrichten sowie die Anordnungen des Vorstands und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu respektieren.


5. Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
  2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
  3. Ein Mitglied kann bei einem groben Verstoß gegen Vereinsinteressen mit
    sofortiger Wirkung durch Beschluss des Vorstands mit einfacher
    Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als
    Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, sodass die Mitgliedschaft als beendet gilt. Bis zum Abschluss dieses vereinsinternen Verfahrens ruhen sämtliche Rechte des Mitglieds.
  4. Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnschreibens mehr als drei Wochen vergangen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
  5. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem
    Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf
    bestehende Forderungen.


6. Mitgliedsbeiträge, Umlagen

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen wird (Beitragssatzung).
  2. Zur Abdeckung besonderer finanzieller Aufwendungen können nach Zustimmung durch die Mitgliederversammlung Umlagen erhoben werden.
  3. Ehrenmitglieder sind von der Beitrags- und/oder Umlagepflicht befreit.
  4. Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen, auch nicht bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins.


7. Organe des Vereins

Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

8. Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden sowie dem Kassenwart.

  2. Der Verein wird jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.


9. Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere

 

  1. Führung der laufenden Geschäfte
  2. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie
    Aufstellung der Tagesordnung
  3. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
  4. Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung
  5. Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von
    Mitgliedern


10. Wahl des Vorstands

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Vorstand ein Ersatz Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
  2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.


11. Vorstandssitzungen

  1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzenden)
  3. .

12. Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.
  2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

    1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands,

    2. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die
      Vereinsauflösung,
    3. Ernennung besonders verdienstvoller Mitglieder zu Ehrenmitgliedern,

    4. weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung oder nach Gesetz
      ergibt.


  3. Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, soll eine ordentliche
    Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung oder auf elektronischem Wege einberufen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde.

  4. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich mit Gründen beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

  5. Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

  6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Für Satzungsänderungen müssen mindestens 10% der Mitglieder anwesend sein.

  7. Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit 1/4 der
    anwesenden Mitglieder dies beantragt.

  8. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der
    abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

  9. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung von 4/5 der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.


13. Protokollierung

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist.

 

14. Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 4/5 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen.

  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Augsburg, die es unmittelbar und ausschließlich für kulturelle Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts durchgeführt werden.

  3. Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

  4. Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die
    Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit 3/4-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

Vorstehende Satzung wurde am 27.11.2007 in Augsburg von der Mitgliederversammlung beschlossen.

 

Augsburg, den 26.06.2008

 

Eiko Trausch                     Gerhard Ruff

Wahlleiter                       Protokollführer

 

 

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